Charles Haddon Spurgeon – bekannter englischer Prediger im 19. Jahrhundert

02. November 2009

Als einer der bekanntesten Prediger im 19. Jahrhundert und als der bekannteste englische Prediger überhaupt gilt Charles Haddon Spurgeon, welcher am 19.06.1834 in Kelvedon, Essex als Sohn frommer holländischer Flüchtlinge geboren wurde. Mit 16 ließ er sich 1850 in einer Baptistengemeinde taufen, nachdem er kurz an seinem Glauben zweifelte, jedoch durch eine Laienpredigt einer methodistischen Gemeinde in Colchester und dem Satz „Junger Mann, Blick auf Christus!“ bekehrt wurde. Er begann zu predigen, zunächst als Gemeindepastor in Worterbeach, nachdem er 1851 zum Baptistenpastor berufen wurde, später auch in London. Auch wenn ihm eine theologische Collegeausbildung verwehrt blieb, studierte er unermüdlich im Selbststudium die heilige Schrift und verschiedene andere theologische Schriften, sowie auch verschiedene Naturwissenschaften und mehrere Fremdsprachen.

Seine Predigten zeichneten sich dadurch aus, dass er alle seine Zuhörer als Sünder ansah, die der Rettung bedurften durch ein unablässiges Gebet, sodass aus ihnen neue Menschen in Christus werden. Weiterhin illustrierte er auch seine Predigten mit farbenprächtigen Bildern. Zunächst predigte Spurgeon in öffentlichen Sälen, doch nachdem diese die Zahl seiner Zuhörerschaft nicht mehr fassen konnten, erbauten ihm Freunde 1858 das Metropolitan Tabernacle in London mit 5500 Sitzplätzen, doch waren auch 10.000 Zuhörer keine Seltenheit. 1947 gründete Spurgeon das Predigerseminar “Pastors’ College”, aus dem über die Jahre 742 Prediger hervorgegangen sind. 1856 heiratet er Susannah, Tochter von Robert Thompson. Sie bekamen die Zwillinge Charles und Thomas.

Spurgeon verdingte sich für eine lebendige Gemeinde seiner New Park Street Baptist Church, so unterhielt er nicht nur 17 Armenhäuser und Waisenhäuser wie das “Stockwell Orphanage” für 500 Knaben, sondern auch einige Schulen und Altersheime mit eigenen sowie Mitteln der Gemeinde. Seine Predigten wurden auf der ganzen Welt verbreitet, ebenso wie seine seit 1855 erscheinende Zeitschrift „Schwert und Kelle“. Seine gesammelten Schriften in über 100 Bänden und sein volkstümlicher Psalmenkommentar „Davids Schatzkammer“ (deutsch 1894) wurden von einer breiten Masse gelesen. Er starb am 31. Januar 1892 in Mentone, Frankreich im Alter von 58 Jahren.

Spurgeon war durch und durch Missionar, dennoch hielt er an der calvinistischen Prädestinationslehre fest. Ebenso war er der tiefen Überzeugung, dass die gesamte Heilige Schrift verbal inspiriert sei. Von seinen zahlreichen Schriften sind besonders die „Ratschläge für Prediger“ (1856), „Die Kunst der Illustration“ (deutsch 1905) und „Kleinode göttlicher Verheißungen - ein Andachtsbüchlein für den täglichen Gebrauch“ zu erwähnen. Auch in Deutschland hatte Spurgeon einen gewissen Einfluss. Seine Predigten, Andachten und biblische Kommentare waren und sind nach wie vor beliebte Hilfsmittel für Hausandachten und Laienpredigten. Des Weiteren war er auch mit dem Begründer der deutschen Baptistengemeinden Johann Gerhard Oncken (1800 - 1884) befreundet.

Das Christentum

14. August 2009

Das Christentum ist mit über 2,3 Milliarden Anhängern die größte Religion auf der Erde. Nach ihr folgend kommen der Islam mit rund 1,4 Milliarden und der Hinduismus mit rund 889 Millionen Anhängern. Die Bezeichnung der Religionsanhänger als Christen geht aus Jesus Christus zurück und der Begriff „Christentum“ stammt von den syrischen Bischof Ignatius von Antiochia aus dem frühen 2. Jahrhundert n. Chr., der ihn erstmals in einem Brief benutzte.

Das Christentum ist eine gestiftete, monotheistische und missionierende Religion. Die Wurzeln dieser Religion gehen auf das Judentum zurück zur Zeit der römischen Herrschaft in Palästina im 1. Jahrhundert n. Chr. Im Kern des Christentums steht der jüdische Wanderprediger Jesus von Nazareth. Dieser ist der Mensch gewordene Sohn Gottes und ebenso der jüdische Messias. Seine Lebensgesichte sowie sein Opfertod für die Menschheit waren der Beginn des Christentums.

Die christliche Religion wird gespeist von der bedingungslosen Liebe, die Gott gegenüber den Menschen zeigt. Durch diese Liebe offenbarte er sich auch den Menschen und anhand dieser werden die vielschichtigen Beziehungen Mensch-Welt-Gott für das Christentum erklärbar.

Das Heilige Buch des Christentums ist die Bibel. In ihr wird dargelegt, wie sich Gott den sündigen Menschen zuwandte und ihnen einen Erlöser sandte. Dieser Erlöser, Jesus Christus, nahm die Schuld und Süden der Menschen auf sich und starb am Kreuz, einem Symbol des Christentums. Durch die Auferstehung Jesus Christi wird die Botschaft vom gepredigten „Reich Gottes“ verdeutlicht. Die Auferstehung wird jedes Ostern feierlich begangen.

Die christliche Religion gliedert sich in mehrere Kirchen und Glaubensgemeinschaften. So gibt es die römisch-katholische Kirche, deren Oberhaupt Papst Benedikt XVI. ist. Sie geht auf Petrus zurück, dem Begründer der katholisch-christlichen Kirche und einem Jünger von Jesus Christus. Die byzantinisch-orthodoxe Kirche geht auf den Apostel Andreas zurück. Ihr Sitz ist in Konstantinopel und ihr Oberhaupt ist der Patriarch Bartholomäus I. Weiterhin gibt es noch die koptisch-orthodoxe Kirche des Evangelisten Markus in Kairo, dessen jetziges Oberhaupt Shenouda III. ist. Weitere Kirchen sind die syrisch-orthodoxe, die Apostolische Kirche des Ostens, die Anglikanische Kirchengemeinschaft sowie verschiedene evangelische Traditionen, wie die evangelisch-lutherische Kirche beispielsweise.

Empfehlung: Wenn Sie gerne anderen Menschen helfen oder Ihren Glauben auch beruflich in den Vordergrund stellen möchten, schauen Sie doch bei http://www.stellenangebote-forum.de vorbei.

Die Religion

11. Mai 2009

Zunächst einmal soll angemerkt werden, dass es DIE Religion nicht gibt. Der Begriff „Religion“ bezeichnet eine Vielzahl an unterschiedlichen kulturellen Phänomenen, die sowohl menschliches Verhalten, Handeln und Denken prägen und die einzelnen Wertevorstellungen einer Kultur direkt beeinflussen.

Den einzelnen religiösen Weltanschauungen liegen generell sehr lange Traditionen zugrunde, die sich zumeist auf übernatürlichen Vorstellungen und Systeme beziehen. Viele der existierenden Religionen erkennen die Existenz eines oder mehrerer überweltlicher Wesen oder Prinzipien an und leiten davon Aussagen über die Herkunft und den Sinn der menschlichen Existenz ab.

Gemeinsam ist vielen Religionen, die Kommunikation mit dem transzendenten Wesen, die Verwendung von Ritualen und Kulten sowie die Verbreitung von Heilslehren, die über das Leben hinausgehen.

Die größten Religionen sind bezogen auf ihre Anhängerzahl das Christentum, der Islam, der Hinduismus, der Buddhismus und der Daoismus. Danach kommen der Sikhismus, das Judentum, der Bahaismus, der Konfuzianismus und der Shintoismus.

Das Christentum hat weltweit über 2,2 Milliarden Anhänger. Es gibt eine östliche Tradition des Christentums, welche eher orthodox ist und eine westliche Tradition, die sich im 16. Jahrhundert durch die Reformation Martin Luthers in die römisch-katholische und die evangelische Konfession aufspaltete. Des weiteren gibt es auch andere Konfessionen, wie Anglikanische Kirche oder die koptisch-orthodoxe Kirche.

Der Islam ist eine monotheistische abrahamitische Religion, die sich streng von dem Polytheismus anderer Religionen sowie auch von den christlichen Vorstellungen wie der Menschwerdung Gottes und der Dreifaltigkeit abgrenzt. Der Kern der Religion mit weltweit 1,4 Milliarden Gläubigen ist die Einheit Gottes.

Der Hinduismus stammt aus Indien und hat 900 Millionen Anhänger. Sie ältesten Schriften sind die Veden. Es gibt kein einheitliches Glaubensbekenntnis, sondern verschiedene hinduistische Traditionen und Philosophien, mit unterschiedlichen Gottesbildern. Die Hauptrichtungen sind Shivaismus, Vishnuismus sowie Shaktismus, die Verehrung Gottes in seiner weiblichen Form. Brahma, Shiva und Vishnu werden auch als die Dreiheit Trimurti verehrt.

Der Buddhismus stammt ebenfalls aus Indien und hat schätzungsweise 500 Millionen Anhänger weltweit. Diese Religion beruft sich auf die Lehren Siddhartha Gautamas, welcher nach der Überlieferung 563 v. Chr. in Indien geboren wurde. Ziel dieses Glaubens ist es das Nirvana zu erreichen und den Kries der Wiedergeburt zu unterbrechen.

Der Daoismus stammt aus China und entstand im 4. Jahrhundert v. Chr. Er ist nicht nur Religion, sondern auch Philosophie. Wichtig für den Daoismus sind Ying und Yang. Aus diesem Wechselspiel der Zweiheit ging die Welt hervor.

Der Sikhismus hat über 20 Millionen Anhänger und zählt zu den jüngsten monotheistischen Weltreligionen. Er stammt aus Indien und betont die Einheit der Schöpfung und die Abkehr vom Aberglauben und traditionellen religiösen Riten und der Gesellschaftshierarchisierung.

Das Judentum ist eine relativ kleine Glaubensgemeinschaft mir nur 13,5 Millionen Menschen. Die Tora ist die Heilige Schrift dieser monotheistischen Religion, die den Gott Israels als Schöpfer der Welt verehrt.

Der Bahaiismus entstand in Persien um 19. Jahrhundert und lehrt einen abrahamitischen Monotheismus mit einem transzendenten Gott. Im Mittelpunkt diesen Glaubens steht nicht nur die Einheit aller Religionen und aller Menschen, sondern auch die Vision eines sozialen Fortschrittes und einer handlungsorientierten Ethik.

Der Konfuzianismus geht auf den Philosophen Konfuzius zurück, welcher im China des 6. Jahrhunderts v. Chr. lebte und dessen Moralvorstellungen und Lebensweise als mustergültiges Vorbild angesehen werden.

Der Shihtoismus ist der “Weg der Götter“ und wird in Japan praktiziert. Diese polytheistische Religion spaltet sich in verschiedene Kulten und Glaubensformen auf, für die es spezielle Tempel und Riten gibt.

Ohne Jesus?

27. April 2009

Auszug:

Ohne Jesus ist alles umsonst.
Alle Anstrengung, die du vollbringen wirst,
alles Bemühen dein Leben in den Griff zu bekommen
und es gradlinig und ordentlich zu leben,
ist vergebene Mühe.
Nichts wirst du erreichen,
nichts bleibt dir.

weiterlesen…

Autor:Elvira Strömmer

Aufruf zum Glaubenszeugnis der Christen

20. April 2009

In seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit hat der Trierer Diözesanadministrator Bischof Robert Brahm die Gläubigen im Bistum aufgefordert, den christlichen Glauben durch ein starkes Zeugnis lebendig zu halten. Er forderte nach dem Vorbild des Apostels Paulus zur Umkehr auf. „Umkehr heißt bei Paulus: Meinen eigenen Glauben bezeugen und dadurch Gemeinde Christi aufbauen!“, schreibt Brahm in dem Fastenhirtenbrief, der am 1. März, dem ersten Sonntag der Fastenzeit, in allen Gottesdiensten im Bistum Trier verlesen wurde.

Quelle: www.glaubeaktuell.net

Am Anfang war das Wort

08. April 2009

“Am Anfang war das Wort!”